PV-Anlage Schmidgaden - Vertrag mit Voltgrün steht

Der Neue Tag,  Montag den 08.07.2018

Neuerwerbung Windrad

Der Neue Tag, Mittwoch, 31.05.2017

Ostbayern sehen und hören

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Ostbayern und Bemo
Erwerb einer Windkraftanlage in Trogen


Bemo dreht am Windrad

 

Das Windrad WEA 2, das die Bemo erwerben möchte, steht im Windpark "Trogen I" östlich von Hof, an der A 93 Richtung Dresden. Vorstand Armin Schärtl (Dritter von links), sein Stellvertreter Ernst Bräutigam (links), Aufsichtsratsmitglied Peter Scheitinger (Zweiter von links) und Arnold Kimmerl (rechts) präsentierten die Pläne.

 

Der Name ist etwas langatmig: Bürgerenergiegenossenschaft Mittlere Oberpfalz. Das täuscht. Die Bemo macht jetzt kräftig Wind: Sie möchte ein Windrad bei Hof kaufen und sucht weitere Anteilseigner. Eine Million Euro müssen dafür aufgebracht werden. Die Rückläufe auf entsprechende Anfragen sind jedenfalls vielversprechend.

"Sie liegen bereits im sechsstelligen Bereich", so Armin Schärtl, Vorstandsvorsitzender der vor sechs Jahren gegründeten Bürgerenergiegenossenschaft. Sie setzt sich für die Nutzung nachhaltiger Energieformen ein, investiert in Umweltschutz und Zukunftstechnologie und bietet dazu noch einen wirtschaftlichen Anreiz. 260 Mitglieder halten Anteile im Wert von rund einer Million Euro. Aus den Gewinnen können heuer wohl wieder drei Prozent Dividende ausgeschüttet werden, so die Prognose. "Wir sind kein Dax-notiertes Unternehmen", so Schärtl, doch in Zeiten, in welchen Banken von Minus-Zinsen sprechen, sei diese Dividende "ganz ordentlich" und "das Geld bleibt in der Region". Es wurde schon einiges auf die Beine gestellt: So die Photovoltaikanlage bei Perschen mit drei Millionen Euro Investitionsvolumen. Die Bemo ist der größte Kommanditist bei der Bürgerwindanlage in Penting. Sie ist an einem Windpark bei Berching beteiligt und mischt bei fünf weiteren Projekten mit. Die Verwaltungskosten sind gering, da die Vorstände ehrenamtlich arbeiten. "Wir zahlen sogar unseren Sprit selbst", so Schärtl.

Östlich von Hof

Jetzt eröffnet sich der Bemo die Möglichkeit, im Fichtelgebirge, 20 Kilometer östlich von Hof, im Windpark "Trogen 1" ein Windrad zu erwerben, das sie selbst verwaltet, finanziert und betreibt.

Armin Schärtl, sein Stellvertreter Ernst Bräutigam, Aufsichtsratsvorsitzender Arnold Kimmerl und Aufsichtsratsmitglied Peter Scheitinger stellten gestern das geplante Projekt im Nabburger Rathaus vor. Beim Windpark "Trogen 1" handelt es sich um fünf Anlagen, die bereits vier Jahre laufen. Man braucht sich folglich auf keine Prognosen verlassen, sondern hat bereits Ergebnisse. Der stellvertretende Bemo-Vorsitzende Bernhard Werner und Aufsichtsrat Peter Scheitinger - beide Banker - haben das Projekt wirtschaftlich geprüft. Was die Windhöffigkeit anbelangt, spricht Arnold Kimmerl von "einem der guten Standorte in Bayern".

Gute Rücklaufquote

Das Windrad, das erworben werden soll, ist eine 2,3-Megawatt-Enercon-Anlage. Die Stromeinspeisevergütung ist für die nächsten 16 Jahre festgeschrieben. Auch wenn das Windrad der Bemo gehört, wird der erzeugte Strom mit der Energie der vier weiteren Anlagen des Windparks im Pool vermarktet. Da das Windrad-Geschäft noch in den Vertragsverhandlungen steckt, kann die Bemo laut Peter Scheitinger öffentlich noch keine näheren Angaben zu technischen Daten und zum Kaufpreis machen. Er versichert nach Prüfung der Unterlagen: "Die Wirtschaftlichkeit ist gegeben. Das lässt sich gut in unser Portfolio einbinden".

"Wir haben alle Genossen angeschrieben", berichtet Armin Schärtl. Der Rücklauf mit Absichtserklärungen, noch mehr Anteile zu zeichnen, sei gut und liege im sechsstelligen Bereich. Die Bemo braucht aber auch neue, zusätzliche Anteilszeichner. Das kann man ab 500 Euro werden. Eine Million Euro muss insgesamt aufgebracht werden. Ernst Bräutigam bezieht sich auf die Prognose der Bankexperten: "Wir können hier weiterarbeiten und begeben uns nicht aufs Glatteis". Die Bemo habe in den letzten Jahren bewiesen, dass sie wirtschaftlich arbeiten könne, sei liquide und verfüge über Rücklagen. Der Vorstand habe selbst viel Eigenkapital in die Projekte hineingesteckt.

Wie sicher sind die Anteile? Laut Armin Schärtl gibt es keine Nachschusspflicht. Rein theoretisch kann jedes Mitglied nach fünf Jahren inklusive Rendite aussteigen. Da die Bemo in den ersten zweieinhalb Jahren noch keine Gewinne erwirtschaftete, wird von Neumitgliedern fairerweise ein dreiprozentiges "Eintrittsgeld" verlangt. Schärtls Fazit: "Das Geld ist sicher". Wer Interesse an Bemo-Anteilen hat, erhält Infos auf der Homepage oder bei Ernst Bräutigam unter Telefon 09433/24070

Der Neue Tag, vom 16.02.2017

Powerpoint Präsentation Generalversammlung 2016
Generalversammlung 2016 - Bemo wirft erste Gewinne ab

 

 21.06.2016

 

 

 

 

Bürgerwindanlage Penting im grünen Bereich


 

MZ vom 24.02.2016

Windkraftanlage bei Neunburg geht in Betrieb

Powerpoint Präsentation zum Vortrag Dr. Bartl Windenergie
Powerpoint Präsentation zur Generalversammlung 2015
DER NEUE TAG vom 20.05.2015 - Generalversammlung 2015

Der Neue Tag vom 20.05.2015

Energiewende: Kurskorrektur der deutschen Photovoltaik-Förderung notwendig

Die Situation ist paradox: Der Erfolg der Photovoltaik in Deutschland gefährdet gleichzeitig ihre Akzeptanz. Weil die derzeitige Form der EEG-Umlage und die Befreiung energieintensiver Unternehmen die Kosten für andere Unternehmen und private Verbraucher in die Höhe treibt.

Ziele der Förderung
Die Förderung der Photovoltaik war ursprünglich als ökologische Industriepolitik konzipiert mit dem Ziel, (Arbeits-) Märkte zu schaffen, bei gleichzeitiger Entlastung der Umwelt. In der Vergangenheit waren hohe Einspeisetarife für PV-Strom notwendig, weil sich ansonsten kein Markt gebildet hätte. Die großzügige Förderung hat zu einer ständig steigenden Nachfrage geführt. In den Boomjahren bis 2008 herrschten paradiesische Zustände, und deutsche PV-Firmen erzielten mit hohen Margen hohe Gewinne. Um die große Nachfrage nach PV-Modulen zu bedienen, investierten die Firmen hauptsächlich in den Ausbau und die Optimierung ihrer Produktion und vernachlässigten die Forschung. Es bestand kein Druck, um in Forschung und Entwicklung zu investieren. Im Gegenteil: Personal wurde aus der Forschung abgezogen, um Produktionskapazitäten auszubauen, erklärt ein Geschäftsführer eines deutschen Solarunternehmens.

Neuorientierung
Eine sinnvolle Förderung müsste die Photovoltaik vorzugsweise dort unterstützen, wo überall erhöhte Einspeisetarife sich nachteilig auf die Produktvielfalt ausgewirkt haben: sie könnte beispielsweise die aussichtsreiche aber noch nicht marktreife organische und konzentrierte PV fördern. Aber wie soll die Förderung aussehen? Für die Entwicklung von PV-Technologien empfiehlt Gregory Nemet von der University of Wisconsin eine andere Mittelverteilung als sie in Deutschland derzeit praktiziert wird: weniger Marktunterstützung, dafür mehr Forschungsförderung.
Bei einer Forschungsförderung von organischer PV wären langfristig Produktionskosten von 4 Cent/kWh möglich.
Laut Nemet führt eine staatliche Forschungsförderung zu Innovationen, die Preisreduktionen zur Folge haben, die Marktwachstum auslösen, die wiederum Innovationen ermöglichen.

Ein umfassendes Energiekonzept würde die Forschung von „Nischen-PV“ (organische, konzentrierte und gebäudeintegrierte PV) und Speichertechnologien (nicht deren Anschaffung!) fördern und Anreize für den Eigenverbrauch von Solar bieten.

Quelle: Deutsches Ingenieurblatt 9/2013

Inbetriebnahme der Freiflächen-Photovoltaikanlage in Perschen am 14.08.2013

Am 14.08.2013 wurde mit ca. 80 % Leistung die PV-Freiflächenanlage an der A93 bei Perschen in Betrieb genommen.

In einer Rekord-Planungs- und Bauzeit wurde eine Investitionssumme von ca. 2,5 Mio. Euro getätigt.
 

 

 Der Neue Tag am 16.08.2013

Spatenstich der Freiflächen-PV-Anlage an der A93 bei Perschen am 18.07.2013

Der Neue Tag am 19. Juli 2013

Presse
 

 MZ am 04.07.2013

 

 Der Neue Tag am 01.07.2013


 Der Neue Tag am 13./14.10.2012

 

Der Neue Tag am 11.09.2012
Pressemeldung: bemo eG auf gutem Weg

bemo eG auf gutem Weg

Bürgerenergiegenossenschaft blickt auf das Gründungsjahr 2011 zurück

In einer gut besuchten Generalversammlung blickten die Energiegenossen auf eine erfolgreiche Gründungsphase zurück. Unter anderem wurden 100 kWp installierte Leistung verwirklicht und die volle Geschäftsfähigkeit als eingetragene Genossenschaft (eG) erlangt. Am 28.Juli vorigen Jahres wurde die Bürgerenergiegenossenschaft Mittlere Oberpfalz (kurz bemo eG) gegründet.

Zur 1. Generalversammlung der bemo eG konnte Aufsichtsratsvorsitzender Arnolf Kimmerl fast 100 Mitglieder begrüßen. Versammlungsleiter Kimmerl  legt die Aktivitäten der Initiatoren – des Agenda 21-Beauftragten Herrn Herbert Vogl und Regionalmanagers Harald Meier, beide Landratsamt Schwandorf – sowie des Vorstandes und Aufsichtsrates  in der Gründungsphase ausführlich dar. Im Bericht des Vorstandes ging Vorstandsvorsitzender Harald Meier u.a. auf die Eckdaten mit der Bilanzsumme von 566.000 € und dem Anlagevermögen von 211.000 € näher ein. Die Gründungsphase mit Abschluss- und Prüfungskosten sowie Rechts- und Beratungskosten verursachte in den ersten 5 Monaten der bemo eG einen Jahresverlust von 3.240 €, da die Einnahmen aus den Projekten erst im Geschäftsjahr 2012 wirksam werden. Eine Beschlussfassung über die Deckung des Jahresfehlbetrages durch Vortrag in das aktuelle Geschäftsjahr wurde einstimmig getroffen. Meier ging in seinem Bericht auf die Geschäftsaktivitäten des Vorstandes, des Aufsichtsrates und der bürgerschaftlichen Steuerungsgruppe ein. So wurde eine eigene Homepage installiert, ein Flyer gestaltet, die Anmeldung beim Registergericht in Amberg organisiert und mehrere Pressetermine wahrgenommen.  Die Photovoltaikanlage auf der Mittelschule in Nabburg wurde rechtzeitig zum Jahresende 2011 mit einer Leistung von ziemlich genau 100 kWp als erstes bemo eG-Projekt von einer renommierten Neunburger Spezialfirma installiert. Die Entwicklung der Mitgliederzahlen, welche sich übrigens kontinuierlich im Ansteigen befinden und sich von 56 Gründungsmitgliedern bis zum letzten Tag des Jahres 2011 auf bereits 143 Mitglieder und aktuell zu 210 Mitgliedern entwickelt haben, wurde abgerundet durch eine Darstellung, welche die Herkunft der Anteile geographisch darstellt. (vgl. Abb. Herkunft der Anteile) Künftige Geschäftsaktivitäten seien künftig verstärkt auf die in der Abbildung rot und gelb eingefärbten Kommunen im Norden, Nordosten und Süden des Landkreises Schwandorf auszurichten, um eine landkreisweite Akzeptanz der bemo eG zu generieren, so Meier.

Herkunft der bemo eG - Anteile

Die übrigen Tagesordnungspunkte wurden mit einstimmigen Beschlüssen zügig abgewickelt.

Der Vorstand sprach gegenüber allen Mitgliedern, welche durch ihre Anteilszeichnungen bei der bemo eG zeigen, wie ernst es ihnen ist, bei der Energiewende wirksam und vor Ort mit zu wirken, explizit seinen Dank aus. Die bemo eG sei ein Gemeinschaftswerk, welches ohne das ehrenamtliche Engagement  in verschiedensten Positionen bzw. unterschiedlichen Posten nicht denkbar wäre.

Zahlreiche Anregungen der Mitglieder hatten in der abschließenden Diskussion die Botschaft, eine weitere Stärkung des Informationsflusses innerhalb der bemo eG zu erreichen. Dazu wird in Kürze auf der Homepage ein Forum für Mitglieder eingerichtet, welches u.a. auch eine vernetzende Plattform für alle Akteure in den Steuerungsgruppen bieten wird,

Die bemo eG beabsichtigt sich künftig an, bald auch im Landkreis Schwandorf entstehenden Windkraftanlagen, zu beteiligen bzw. diese selbst zu errichten. Die Beteiligung oder der eigene Betrieb von Freiflächenphotovoltaikanlagen hat ebenfalls Priorität. Dabei hat die bemo eG immer eine ausreichende Wirtschaftlichkeit der geplanten Anlagen im Auge, um zum Wohle aller Energiegenossen zu agieren.

 

Harald Meier

Herbert Vogl

Schwandorf, 28.07.2012

Presse

 

Beteiligung an der Windkraftanlage Berching 4

Wir haben, mit der Beteiligung an der Windkraftanlage Berching 4, einen weiteren, wichtigen Schritt getätigt.

Neben den bereits bestehenden und von uns betriebenen PV-Anlagen haben wir unsere Aktivitäten auf dem Gebiet der erneuerbaren Energiegewinnung breiter angelegt.

Die Anlage Berching 4 liegt zwar nicht im Landkreis Schwandorf, aber in der Region, am westlichen Rand der Oberpfalz.

Auf dem Höhenzug südlich von Neumarkt, der auf Grund seiner topographischen Lage einen hervorragenden Standort für Windkraftanlagen darstellt, entsteht derzeit der größte Windpark der Oberpfalz.

 An den Bestrebungen der bemo auf eine Beteiligung bzw. den Betrieb von Windkraftanlagen in unserem Stammland, der Mitte der Region Oberpfalz, festzuhalten hat sich nichts geändert. Die Voruntersuchungen hierfür dauern noch an. Entscheidungen können voraussichtlich zur Jahresmitte getroffen werden.

 Ernst Georg Bräutigam

 

Der Neue Tag am 06./07. Juni 2012

 

 
 Der Neue Tag am 15.05.2012

 

 
 

Artikel Süddeutsche Zeitung am 05.03.2012

 

Artikel zur Entwicklung der Bürgerenergiegenossenschaften in Der Neue Tag vom 14.02.2012 

 

Auszug aus Artikel der MZ am 14./15.01.2012

Gesamter Artikel der MZ am 14./15.01.2012

 

Der Neue Tag am 03./04. Dezember 2011
 

  

 
 MZ am 23.11.2011
 
Der Neue Tag am 30./31. Juli 2011
 
 
Der Neue Tag am 22. Juli 2011

 

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