Bayerische Ingenieurekammer-Bau

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau bemüht sich, das von der Bundesregierung hoch gesteckte Ziel der Energiewende tatkräftig zu unterstützen. Hierzu gehört die Schulung der Ingenieure im Bereich der energetischen Ertüchtigung der Bestandsgebäude und in der Planung von Niedrigenergie-Gebäuden.

Darüber hinaus werden in der Entwicklung effizienter und alternativer Energien hohe Anstrengungen von Seiten der Kammer unternommen.

Dass die Leistungen einer breiten Bevölkerung bekannt gemacht werden, ist hierbei ein Ziel, dass mit dem Tag der Energie am 12. und 13. Juli 2014 verfolgt wird. Der Solarpark Perschen wurde hierfür ausgewählt. Hierüber freuen wir uns.

Im Positionspapier 02/14 beschreibt die Kammer Anregungen und Forderungen, die für eine Umsetzung der Energiewende unabdingbar sind.

Das Positionspapier können Sie hier als PDF herunterladen.

Positionspapier; Quelle: Bayerische Ingenieurekammer-Bau

Ernst Georg Bräutigam

Mitglied des Vorstands

Studenten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf besichtigen den Solarpark Perschen
Die Fakultät Umweltingenieurwesen der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf besuchte am 26.05. mit 30 Studenten, unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Ehrmaier, den Solarpark Perschen.

Auf großes Interesse stießen hierbei die Erläuterungen zur Planung, zum Bau und Betrieb der Freiflächenanlage durch das Vorstandsmitglied der Bürgerenergiegenossenschaft BEMO, Dipl.-Ing. Ernst Bräutigam.

Den angehenden Ingenieuren wurden die Zielsetzungen und Vorteile  der Bürgerenergiegenossenschaft BEMO, mit einer bürgernahen, demokratischen und äußerst wirtschaftlichen Ausrichtung, näher gebracht.

Die zahlreichen Fragen der Studierenden zeigten, dass ein reges Interesse an der Gestaltung und Mitwirkung bei der Energiewende besteht.

Mit der Übergabe des Programmhefts zum Tag der Energie am 12. und 13. Juli 2014, veranstaltet durch die Bayerische Ingenieurekammer Bau, konnten den Teilnehmern weitere Informationen zur Thematik der Erneuerbaren Energien an die Hand gegeben werden.

Im Rahmen der bayernweiten Informationsveranstaltung, bei der eine Vielzahl von Pilotprojekten und innovativen Anlagen aus dem Bereich der Energieeinsparung und Erneuerbaren Energien vorgestellt wird, ist auch der Solarpark Perschen mit aufgenommen.

Am Samstag, den 12. Juli, kann die Anlage zwischen 14.00 Uhr und 16.00 Uhr besichtigt werden.

Die beiden Vorstände, Bgm. Armin Schärtl und Ernst Bräutigam, werden hierbei Informationen zur Anlage und der Bürgerenergiegenossenschaft BEMO liefern.

 


Tag der Energie 2014, Veranstaltung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau am 12. Juli 2014

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau hat die Vorstellung des Solarparks Perschen in das Programm des landesweit stattfindenden "Tag der Energie 2014" aufgenommen.

Die Vorstellung und Führung durch die Anlage erfolgt am Samstag, den 12. Juli 2014 von 14 - 16 Uhr.

Informationen über diese und weitere Veranstaltungen können Sie dem Flyer (Bereich Downloads) entnehmen.

Ernst Georg Bräutigam

Inbetriebnahme der Freiflächen-Photovoltaikanlage in Perschen am 14.08.2013

Am 14.08.2013 wurde mit ca. 80 % Leistung die PV-Freiflächenanlage an der A93 bei Perschen in Betrieb genommen.

In einer Rekord-Planungs- und Bauzeit wurde eine Investitionssumme von ca. 2,5 Mio. Euro getätigt.
 

 

 Der Neue Tag am 16.08.2013

Spatenstich der Freiflächen-PV-Anlage an der A93 bei Perschen am 18.07.2013

Der Neue Tag am 19. Juli 2013

Freiflächen-Photovoltaikanlage bei Perschen (15.07.2013)

 

   
   
 Montage der Solarmodule am 15.07.2013
 
   
 Fundament Trafostation
 
Bericht über die 2. Generalversammlung am 20.06.2013

bemo realisiert Millionenprojekt in Perschen

Zur zweiten Generalversammlung der Bürgerenergiegenossenschaft Mittlere Oberpfalz (bemo) trafen die Mitglieder in der Nabburger Nordgauhalle. Die zwischenzeitlich 228 Mitglieder umfassende Genossenschaft bekam dabei Informationen aus erster Hand über die geplante 2,4MW-Anlage an der Autobahn bei Perschen.

Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Arnold Kimmerl konnte ca. 80 Mitglieder begrüßen. Vorstandsvorsitzender Harald Meier erläuterte die bisherigen Bestrebungen der Genossenschaft, welche das Ziel verfolge, die Energiewende vor Ort umzusetzen. So seien beispielsweise mehrere Dachphotovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden installiert worden. Die 228 Mitglieder hätten bisher ein Gesamtkapital von 632.000 € gezeichnet und Absichtserklärungen für weitere 250.000 € gezeichnet. War man vor zwei Jahren  noch mit viel Euphorie gestartet, so sei zwischenzeitlich eine gewisse Ernüchterung eingetreten. Verantwortlich hierfür sei die Politik, die zunehmend Hürden errichtet und die Energiewende nicht zielgerichtet plane. Der Jahresabschluss 2012 konnte mit einem Minus in Höhe von 1.879 € bei einer Bilanzsumme von knapp 800.000 € noch nicht ganz positiv abgeschlossen werden. Insgesamt sind derzeit etwa 200kWp installierte Leistung vorhanden.

Unter der Leitung von Direktor Hornauer vom Genossenschaftsverband wurde die Bilanz 2012 ausführlich erläutert und dargestellt. Die Wahlen zum Aufsichtsrat unter seiner Leitung ergaben, dass die beiden Bürgermeister Karl Bley (Nittenau) und Hans Prechtl (Stulln) wiederum für die nächsten drei Jahre gewählt wurden. Aufsichtsrat und Vorstand wurden von der Versammlung einstimmig entlastet. Hornauer sprach allen Anwesenden aus der Seele, als er forderte.“Wir brauchen endlich Sicherheit vonseiten der Politik, wie die Energiewende vor Ort  gemanagt werden kann.“

Im Anschluss daran erläuterte Vorstand und Bürgermeister Armin Schärtl die bisherigen Bemühungen, Projekte anzugehen und umzusetzen. Nach ca. einjähriger Vorlaufzeit könne nun im Bereich des Ortsteils Perschen östlich der BAB 93 eine 2,4Mw - Photovoltaikanlage errichtet werden. Die Finanzierung dieser Großflächenanlage sei gesichert. Das vorhandene Eigenkapital der Genossenschaft werde vollständig gewinnbringend investiert. Der über das Eigenkapital hinausgehende Betrag werde durch die örtlichen Banken Raiffeisenbank im Naabtal und Sparkasse im Landkreis Schwandorf langfristig finanziert. Zahlreiche bürokratische Hürden waren  zu nehmen. In seiner nächsten Sitzung würde der Nabburger Stadtrat den für die Baugenehmigung wichtigen Beschluss zur Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung des entsprechenden Bebauungsplanes fassen. Hans Fleischmann, Geschäftsführer der F.EE GmbH in Neunburg v.W. stellte seine Firma, insbesondere die Sparte Solar- und Energietechnik kurz vor. Auch wurde von der ausführenden Firma die Anlage in Sachen Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und erwartetem Stromertrag erläutert. So werde die Anlage Strom für ca. 500 Haushalte in Nabburg ins öffentliche Netz einspeisen. Damit befinde man sich in Nabburg auf dem Weg hin zur Stromautarkie, was schließlich das Ziel zukünftiger Energiepolitik sein müsse.

Darüber hinaus können natürlich weiterhin Privatpersonen jederzeit noch ab einem Genossenschaftsanteil von 500 € Mitglied in der Genossenschaft werden.

Um die finanzielle Ausstattung der bemo zu erhöhen und für weitere Projekte mit ausreichend Kapital ausgestattet zu sein, wurde ein Aufruf an die Mitglieder der Genossenschaft, mit der Bitte um Zeichnung weiterer Anteile, gerichtet. 


 Aufsichtsratsvorsitzender Arnold Kimmerl
 
 
Vorstandsvorsitzender Meier und Geschäftsführer Fleischmann (F.EE) unterschreiben die Auftragsvergabe, außerdem Vorstände Schärtl und Bräutigam sowie Aufsichtsratsvorsitzender Kimmerl
 
 Tisch mit den Aufsichtsräten

 

Bilanz der BEMO für das Jahr 2011 und 2012
Photovoltaik: Einigung im Vermittlungsausschuss

Am 27. Juni 2012 konnte im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat eine Einigung über die zukünftige Ausgestaltung der Förderung von Photovoltaik-Anlagen im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) erzielt werden.

Ergebnis:

- Für Photovolatik-Dachanlagen wird eine neue Leistungsbezeichnung zwischen 10 und 40 kW mit einer Vergütung von 18,5 Cent/kWh geschaffen.

- Der im EEG festgeschriebene Korridor von 2.500 MW bis 3.500 MW bleibt erhalten und wird nicht abgesenkt.

- Mit dem Auslaufen der Förderung bei Erreichen der 52 GW wird ein neues ordnungspolitisches Signal gesetzt: Damit wird im EEG erstmals eine

  klar definierte Grenze der Förderung aufgezeigt (EEG als Markteinführungsinstrument).

- Das Marktintegrationsmodell wird nicht auf Kleinanlagen unter 10 kW angewendet, um den technischen und administrativen Aufwand so gering wie

  möglich zu halten. Das Modell wird für neue Anlagen erst ab 2014 wirksam.

 

Dieses Gesetz ist die Grundlage der jetzt im Vermittlungsausschuss beschlossenen Änderungen, nachfolgend rot markiert:

Inkrafttreten: Das Gesetz tritt zum 01.04.2012 in Kraft.

Neugestaltung der Vergütungsklassen und Größenbegrenzung: Für Dachanlagen gibt es vier Vergütungsklassen: Anlagen bis 10 kW installierter Leistung, bis 40 kW, bis 1000 kW und über 1000 kW. Freiflächenanlagen erhalten eine einheitliche Vergütung. Anlagen größer als 10 MW erhalten keine Vergütung mehr. Um eine missbräuchliche Aufsplittung in mehrere 10-MW-Anlagen zu verweiden, werden Anlagen als eine Anlage gewertet, wenn sie innerhalb von 24 Monaten im Umkreis von 2 km im Gebiet derselben Gemeinde in Betrieb gehen.

Einmalabsenkung: Die für Juli 2012 erwartete Absenkung der Einspeisevergütung um 15% wird vorgezogen und um eine Sonderdegression ergänzt. Ab 1.4.2012 gelten die in der folgenden Tabelle dargestellten Vergütungssätze.

Vertrauensschutz / Übergangsbestimmungen:

a) Für Freiflächenanlagen gelten die alten Vergütungssätze weiter, wenn vor dem 1. März 2012 ein Planungsverfahren begonnen wurde

   (Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan oder Planfeststellungsverfahren) und die Anlage bis zum 30. Juni 2012 technisch in Betrieb genommen

   wird.

b) Bei Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen wird die Inbetriebnahmefrist bis zum 30. September 2012 verlängert, die Vergütung sinkt allerdings

    zum 1. Juli 2012, wie auch bisher im EEG vorgesehen, um 15%.

c) Für Dachanlagen, die vor dem 24. Februar 2012 ein Netzanschlussbegehren beim Netzbetreiber gestellt haben, gelten die alten Vergütungssätze,

    wenn die Anlagen bis zum 30. Juni 2012 in Betrieb genommen werden.

 

Verstetigung der Degression: Die Vergütungssätze werden ab 1. Mai 2012 monatlich um 1% gegenüber dem jeweiligen Vormonat abgesenkt. Dies entspricht einer jährlichen Absenkung von ca. 11,4% (Basisdegression), wenn der Zubaukorridor eingehalten wird.

 

Zubaukorridor und Gesamtausbauziel: Im EEG wird ein Gesamtausbauziel für die geförderte Photovoltaik in Deutschland in Höhe von 52 GW verankert. Der jährliche Ausbaukorridor von 2.500 – 3.500 MW bleibt ohne Absenkung bis zur Erreichung dieses Ziels erhalten. Ist das Gesamtausbauziel erreicht, erhalten neue Anlagen keine Vergütung mehr. Der Einspeisevorrang bleibt aber für zusätzliche Anlagen auch danach gesichert. Die Bundesregierung wird rechtzeitig vor Erreichung des Ziels einen Vorschlag für eine Neugestaltung vorlegen.

 

Zubauabhängige Steuerung ("atmender Deckel"): Die Höhe der Degression hängt vom Zubau ab. Die Degressionsschritte werden alle drei Monate angepasst und in Monatsschritten umgesetzt. In den Monaten Mai bis Oktober 2012 sinkt die Vergütung jeweils um 1% zu Monatsbeginn. Die erste zubauabhängige Anpassung erfolgt am 1. November 2012 aufgrund des Zubaus in den Monaten Juli bis September 2012, der auf zwölf Monate hochgerechnet wird. Um jahreszeitliche Schwankungen auszugleichen, erhöht sich in der Folge der Bezugszeitraum, der als Grundlage für die Berechnung der Degression dient: Basis für die Berechnung der Degression ab dem 1. Februar 2013 ist der Zubau von Juli 2012 bis Dezember 2012, wiederum hochgerechnet auf zwölf Monate. Basis für die Berechnung der Degression ab dem 1. Mai 2013 ist der Zubau von Juli 2012 bis März 2013, wiederum hochgerechnet auf zwölf Monate. Für die Berechnung der Degression ab dem 1. August 2013 kann erstmalig ein volles Jahr - vom 1. Juli 2012 bis zum 30. Juni 2013 - als Bezug genommen werden. In der Folge werden jeweils die zurückliegenden zwölf Monate für die Berechnung der Degression verwendet. Ein Monat wird zudem als Puffer benötigt, damit die Bundesnetzagentur den Zubau und die neuen Vergütungssätze ermitteln kann. Wichtig bei dem neuen "atmenden Deckel" ist, dass bei deutlicher Unterschreitung des Zielkorridors die Degression ausgesetzt bzw. die Vergütungssätze sogar erhöht werden.

Anbei eine grafische Übersicht der zubauabhängigen prozentualen Degressionsschritte:

 

 

Marktintegrationsmodell und Eigenverbrauchsbonus: Bei Anlagen zwischen 10 kW und 1.000 kW wird pro Jahr nur noch 90% der gesamten erzeugten Strommenge vergütet. Bei kleinen Anlagen bis 10 kW und bei Freiflächenanlagen und sonstigen Anlagen bis 10 MW erfolgt die Vergütung zu 100% der erzeugten Strommenge. Die Regelung gilt für alle Anlagen, die ab dem 1. April 2012 in Betrieb genommen werden, sie wird aber erst ab dem 1. Januar 2014 angewendet.

Die unvergütete Strommenge kann selbst verbraucht, direkt vermarktet oder dem Netzbetreiber zum Verkauf an der Börse angedient werden. Der Eigenverbrauchsbonus entfällt.

 

Anlagen auf neuen Nicht-Wohngebäuden im Außenbereich: Solaranlagen im Außenbereich erhalten grundsätzlich nur dann noch die Dachflächenvergütung, wenn die Anlage auf Wohn- oder Stallgebäuden oder im Zusammenhang mit einem neuen landwirtschaftlichen Gehöft errichtet wird. Solaranlagen auf bereits errichteten Gebäuden erhalten weiterhin die Dachanlagenvergütung.

 

Einengung des Inbetriebnahmebegriffs: Der Begriff der Inbetriebnahme wird enger gefasst. Ab dem 1. April 2012 reicht es nicht mehr aus, dass ein Modul Strom erzeugt hat. Es muss vielmehr an seinem bestimmungsgemäßen Ort fest installiert und mit einem Wechselrichter ausgestattet sein und Strom produziert haben (technische Inbetriebnahme). Dies gilt für Dachanlagen und auch für Freiflächenanlagen, für die die Bestimmungen zum Vertrauensschutz gelten (vgl. Punkt 3), d.h. für alle neuen Anlagen gilt ab 1. April 2012 der technische Inbetriebnahmebegriff.

 

Einbeziehung der Anlagen ins Einspeisemanagement: Anlagen mit einer installierten Leistung bis zu 100 kW, die ab dem 1. Januar 2012 in Betrieb gegangen sind, erhalten noch bis zum 1. Januar 2013 Zeit, technische Einrichtungen für die Abregelung ihrer Leistung einzubauen. Ab dem 1. Januar 2013 müssen solche Einrichtungen installiert sein, so dass die Anlagen in das Einspeisemanagement einbezogen werden können. Anlagen bis 30 kW können alternativ ab 2013 ihre maximale Wirkleistungseinspeisung ins Netz auf 70 Prozent begrenzen.

 

Befreiung der Speicher von der EEG-Umlage: Zwischengespeicherter Strom wird künftig von der EEG-Umlage befreit, um eine Doppelbelastung bei Speicherung und Entnahme zu vermeiden.

 

Umrüstung zur Behebung der 50,2 Hz-Problematik: Die Durchführung der Umrüstung obliegt den Netzbetreibern. Die Kosten werden je zur Hälfte über die Netzentgelte und die EEG-Umlage gewälzt. Anlagenbetreiber sind zur Mitwirkung und Duldung der Umrüstung verpflichtet. Bei fehlender Mitwirkung verliert der Anlagenbetreiber seinen EEG-Vergütungsanspruch.

1. Generalversammlung der bemo am 26.06.2012 in der Nordgauhalle Nabburg

Über 80 Genossenschaftsmitglieder nahmen an der 1. Generalversammlung der bemo teil.

Die Versammlung wurde vom Aufsichtsratsvorsitzenden Arnold Kimmerl geleitet.

 

Tagesordnung:

                     1. Eröffnung und Begrüßung

                     2. Bericht des Vorstandes über das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 und Vorlage des Jahresabschlusses 2011

                     3. Bericht des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr 2011

                     4. Feststellung des Jahresabschlusses 2011

                     5. Beschlussfassung über die Deckung des Jahresfehlbetrages 2011

                     6. Entlastung von    a) Vorstand

                                                  b) Aufsichtsrat

                    7. Wahlen zum Aufsichtsrat

                    8. Festsetzung der Beschränkung bei Kreditgewährung gemäß § 49 GenG

                        - durch den Vorstand

                        - durch den Vorstand mit Genehmigung des Aufsichtsrates

                     9. Ausblick auf laufende und geplante Projekte

                    10. Grußworte

                    11. Verschiedenes, Wünsche und Anträge

 

Impressionen der 1. Generalversammlung der bemo am 26.06.2012 in der Nordgauhalle Nabburg 

Über 80 Genossenschaftsmitglieder nahmen an der 1. Generalversammlung teil. 

 

 

 

Harald Meier, Vorstandsvorsitzender

 

 

Arnold Kimmerl, Vorsitzender des Aufsichtsrates

 

 

Gerhard Hornauer, Genossenschaftsverband Bayern, Regionaldirektor Niederbayern/Oberpfalz

 

 

Mitglieder des Vorstandes und Aufsichtsrates

 

 

Radiosendungen zum Nachhören

Über Podcasts des Bayerischen Rundfunks haben Sie die Möglichkeit interessante Radiosendungen nachzuhören.

Die Kraft der Sonne nutzen - eine Chroik des Solarstroms in Deutschland - 24.04.2012

Kürzung der Einspeisevergütung / Wege und Konsequenzen für die bemo

Wer sich an der Bürgerenergiegenossenschaft BEMO beteiligt hat, der strebt in der Regel nicht nach überdurchschnittlich hohen Renditen.

Eine  wesentliche Triebfeder der Motivation ist vielmehr, dass Erneuerbare Energien (EE), die vor Ort gewonnen werden, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten wirtschaftlich gewonnen und vermarktet werden. Mit der Genossenschaft soll ein transparenter und für die Verbraucher wirtschaftlich arbeitender Anbieter am Markt tätig sein.

Mit dessen schlanken und kostengünstigen Strukturen, sowie  einer demokratischen  Mitsprache bei der Energiegewinnung  und Vermarktung, soll ein Gegenpart zu den „Energieriesen“ geschaffen werden.

Ziel der Bürgerenergiegenossenschaft ist es hierbei, dass mit überschaubaren Schritten ein Einstieg in die EE erfolgen soll.

Die Photovoltaik bot hierbei eine erste Möglichkeit, bereits mit geringen finanziellen Mitteln, Dächer in der Region zur Energiegewinnung zu nutzen.

Zwischenzeitlich hat die bemo auf dem Dach der Volksschule in Nabburg ihre erste PV-Anlage installiert.

Weitere Anlagen entstehen derzeit auf den Dächer des städtischen Bauhofs und der Feuerwehr der Stadt Oberviechtach.  

Diese werden jedoch nur soweit realisiert, wie dies im Rahmen der angekündigten Kürzungen der Einspeisevergütung, Stichtag, 8. März,  einen wirtschaftlichen Betrieb einer PV-Anlage noch zulässt.

Bedeutet dies dann das Ende der bemo?

Ich glaube nicht! Und bin mir dabei sicher.

E gibt noch genügend Felder im Bereich der EE, auf denen sich die bemo mit Erfolg betätigen kann.

Kurzfristig wird dies bei einer Beteiligung an Windkraftanlagen der Fall sein .

Mittelfristig  könnten Beteiligungen an Klein-Wasserkraftanlagen, Blockheizkraftwerken und der Direkteinspeisung von PV-Strom der Fall sein.

Von Bedeutung ist hierbei, dass Beteiligungen in Hinblick auf eine Bürgernähe (Akzeptanz) unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten abgewogen  und ausgewählt werden.

Hierbei bietet die Form der Genossenschaft der BEMO eine solide Grundlage.

Durch die Einbindung und Mitarbeit  regionalen Banken, der Raiffeisenbank im Naabtal und der Sparkasse im Landkreis Schwandorf, ist dem Sorge getragen.

Die gravierenden Einschränkungen der staatlichen Förderung bietet eine Reihe von Möglichkeiten den begonnen Weg der Bürgerenergiegenossenschaft weiter erfolgreich zu gehen.

 

Ernst Georg Bräutigam

Mitglied des Vorstands

Besuch der Firma Bögl in Neumarkt am 20.01.2012

Besichtigung der Herstellung von Türmen für Windkraftanlagen:

 

Herr Michael Bögl erläutert die Fertigung der Stahlbetonfertigteile.

 

Windkraftanlage Winnberg

 

Ein Mitarbeiter der Firma Bögl erläutert die Montage und den Betrieb der Windkraftanlage in Winnberg.